Kryształowy Świat
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SALZBERGWERK

Die Firma „Krysztalowy Swiat” arbeitet mit dem Salzbergwerk Wieliczka mit dem Museum der Krakauer Salinen und mit unterirdischem Sanatorium in Wieliczka zusammen. Das Wissen und die Erfahrung der Generationen wurde Ausgangspunkt für unsere Fachmänner bei der Produktion von Salzplatten, Anfertigung der Salzkammer, Salzgrotten, Salzzimmer und der Innenraumeinrichtung.

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Die Anfänge vom Salzbergwerk Wieliczka, eines der berühmtesten Bergwerke der Welt, führen in die Zeit des Mittelalters. Das älteste Dokument, das bis in unsere Zeiten erhalten geblieben ist, ist das Privileg von Kasimir I. aus dem Jahre 1044, in dem Wieliczka mit "magnum sal alias Wieliczka" benannt wurde.

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Seit uralten Zeiten bildete das Salz die wirtschaftliche Grundlage des Staates. Im Altertum galt es auf polnischen Gebiet als Zahlungsmittel in Form von "Brechsalz" und ersetzte Metallmünzen. Ursprünglich wurde das Salz aus Salzquellen nach dem Siedeverfahren gewonnen, das auf dem Abdampfen des Wassers beruhte. Die Anfänge des Steinsalzabbaus sind nicht bekannt. Höchstwahrscheinlich war man bei der Vertiefung eines Salzbrunnens auf Salzlagerstätten gestoßen, deren Abbau mit Hilfe von primitiven Werkzeug vorgenommen wurde.

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Das Salz wurde zu einem wichtigen Machtinstrument. Bereits im 14. Jahrhundert sicherten die Salzgruben über 30% der Gesamteinkünfte der Staatskasse. Die Salzbergwerke unterhielten den Königshof, finanzierten die Instandhaltung der Burgen, die die Handelswege überwachten. Dem Salz aus Wieliczka hatte auch die Akademie zu Krakau (die spätere Jagiellonen-Universität) sehr viel zu verdanken. Ihr erster Stifter, Kasimir der Große, finanzierte die gesamte neue Hochschule aus den Einnahmen der Salzgrube. Auch die nachfolgenden Herrscher und polnischen Magnaten zeigten sich nicht gerade kleinlich in Schenkungen und Beschreibungen.

Kasimir der Große präzisierte im Jahre 1368 die Grundlagen für den Betrieb des Salzbergwerkes kraft eines Gesetzes, bekannt als das Kasimir-Statut. In dem Dokument werden Rechte und Pflichten der einzelnen Beamten und verschiedenen Gruppen von Mitarbeitern, Prinzipien für die „Buchführung“, d. h. der Abrechnung der Förderung mit der Staatskasse, Löhne und Salzabsatzpreise festgelegt. Als wichtigstes Instrument der königlichen Aufsicht über die Salzgrube fungierten speziell einberufene Kommissionen, die den Zustand der unterirdischen Abbauräume, der Grubengebäude sowie die ordnungsgemäße Abrechnung mit der Staatskasse überprüften und Anordnungen und Hinweise in Form von verbindlichen Vorschriften erließen. Im 16. Jahr.hundert wuchs Wieliczka zu einem der größten Betriebe des damaligen Europas. Neben der unmittelbar in die Produktion eingebundenen Mannschaft und den Verwaltungsmitarbeitern wurden hier Zimmermänner, Fassbinder, Schmiede, Fährmänner und Stallknechten zur Arbeit herangezogen.

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunert konnte dank der Erträge aus den Gruben die Wawelburg renoviert und ausgebaut werden. Zu dieser Zeit begann man auch die Gruben zu vertiefen und nach reichhaltigeren Salzlagerstätten zu suchen, wozu neue Fördertechniken zum Einsatz kamen. Die königliche Wirtschaft in der Krakauer Salzsiedlerei ging mit der ersten Teilung Polens im Jahre 1772 zu Ende. Die Zeitperiode unter österreichischer Herrschaft prägte die Geschichte des Bergwerkes nicht nur durch Veränderungen im organisatorischen Verwaltungsbereich, sondern auch durch Einführung neuer Fördertechniken. Die lang dauernde österreichische Herrschaft wirkte sich auf den technischen Zustand des Bergwerkes vorteilhaft aus, brachte eine gewisse Stabilisierung mit sich. In jener Zeit beginnt auch der Ausbau der Stadt Wieliczka. Nahe dem Bergwerk wird ein Kraftwerk errichtet und Wieliczka wird mit Krakau durch die Eisenbahn verbunden. Ebenso wurden auch die Exploatationsverfahren unter Tage mechanisiert. Handbohrer wurden von Pressluftbohrern abgelöst, unter Tage kamen Salzmühlen und Dampfmaschinen für den Förderaufzug zum Einsatz. Desgleichen wurden Reparaturwerkstätten und eine Tischlerei eingerichtet. Im Jahre 1912 wurde an der Tagesoberfläche eine mechanisierte Salzsiederei ihren Betrieb genommen, die 2003 von dem Modernen Recycling-Unternehmen für Salzwasser ersetzt wurde.

Die Zwischenkriegszeit bedeutete für das Bergwerk wieder Jahre der Stabilisierung sowie die Einführung von Weiterentwicklung und Ausbau des Bergwerkes als Produktionsunternehmen, gleichzeitig aber auch den Ausbau seiner Bedeutung für Touristik und Medizin. Besondere Beachtung verdient die Heilwirkung von Salz, die bereits von Humanisten im 16. Jahrhundert. erkannt worden war. Jene stellten die Behauptung auf, dass das Salz, gemischt mit anderen Substanzen, ein wirksames Heilmittel gegen Schlangenbisse, Hautausschläge, Geschwüre, Angina, Podagra und viele andere Krankheiten sei. Die Entwicklung der Balneologie im 19. Jahrhundert. ist ebenfalls mit Wieliczka verbunden, wo bereits 1826 Heilverfahren mittels Salzbädern ihren Anfang nahmen. Dank dem Bergwerksarzt Feliks Boczkowski entstand 1839 auch ein Heilbad, in dem 36 Krankheiten, vom Katarrh bis Impotenz, von Hysterieanfällen bis hin zur "Erschöpfung in Folge übermäßigen Liebestreibens" kuriert wurden. Die Anwendung von Heilverfahren mittels Salzbädern ging nach dem Tod von Dr. Boczkowski 1855 stark zurück. Die Renaissance des Heilverfahrens erfolgte 1958 dank der Initiative von Prof. Mieczyslaw Skulimowski - in Anlehnung an das in den unterirdischen Abbauräumen vorherrschende spezifische Mikroklima, das die Heilung von Bronchialasthma, Bronchitis und Allergie-Schnupfen begünstigt. Die Förderung aus den zentralen Teilen des Bergwerks, unweit der historischen Kammern, hatten Erschütterungen im Gleichgewicht der Gebirgsschichten und damit erhebliche Beeinträchtigungen der Touristenroute zur Folge. Erst Ende der 50er Jahre wurden wegen des katastrophalen Zustandes etlicher Kammern auf der Touristenroute die ersten Sicherungsarbeiten vorgenommen, die anfangs aus Mitteln des Kultusministeriums finanziert wurden. Später wurde kraft eines Ministerratsbeschlusses der Schutzfond Historisches Bergwerk Wieliczka gegründet.



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Empfehlungsschreiben für unsere Firma "Krysztalowy Świat®" vom Museum der Krakauer Salinen in Wieliczka.




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